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Wasser & Klima

China bekämpft Wüstenbildung vor der eigenen Haustür - mit Erfolg

2010 verfügte das Land über den weltweit größten von Menschen gepflanzten Wald, der eine Fläche von schätzungsweise einer halben Million Quadratkilometer bedeckte.
Ergebnis bisher: Die Zahl und Schwere der Sandstürme vor allem in Peking hat abgenommen und die Wüstenbildung wird zumindest verlangsamt. Vor allem: Ist die Aufforstung erfolgreich, verdunstet der neu entstandene Wald Wasser, was langfristig zu höheren Niederschlägen führt. Dieses wird in den neu gebildeten Böden wiederum besser gespeichert und versickert nicht so schnell. In einigen Gebieten sind die jährlichen Niederschläge von 70 mm pro Jahr auf 400 mm gestiegen - ein echter Erfolg gegen Austrocknung und Erhitzung - heise.de, 16.1.2020

Pflanzen gegen Erhitzung

Wenn die Legende stimmt, ist die Idee gut 2600 Jahre alt: Schon im alten Babylon wurden Dächer bepflanzt. In Zeiten des Klimawandels hat die Begrünung Hochkonjunktur. In Wien ersetzt Fassadenbegrünung Klimaanlagen - Kontext, 26.8.15

Die CO2-Diskussion darf nicht zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten führen!
Wir werden langsam auf dieses Szenario vorbereitet - tagesschau.de, 6.10.2019. Schweden wird wegen geringerer CO2-Erzeugung aufgrund seines hohen AKW-Strom-Anteils als Vorbild hingestellt. LKW's mit Diesel-Treibstoff aus Sägemehl ...

Sahra Wagenknecht zur Klimaschutzdebatte
im Bundestag am 26.09.19

Mit Bäumen das Klima retten

Aufforstung könnte die Erderwärmung dämpfen. Das wäre wirksamer als jede andere Maßnahme, unterstreichen nun Forscher - science.orf.at, 4.7.2019



Das Wunder in der Wüste - wo die Wüste grün ist

SEKEM 1978

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SEKEM 2019

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Die SEKEM Initiative hat den "Land for Life Award 2015" der UN-Konferenz zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) erhalten. Die faszinierende Geschichte von SEKEM.
SEKEM und Weltzukunftsrat fordern sofortiges Handeln: Für Klimaresilienz, Wohlstand und Frieden für alle - Aufruf, September 2019
'SEKEM - herausragendes agrarbiologisches Projekt 2019' - demeter, 18.1.2019



Die geheime Welt der Pflanzen -
die Eroberer der Welt
Probleme wie Erwärmung, Verschmutzung und Austrocknung können durch Planzen in den Städten erheblich vermindert werden. Das Wohlbefinden der Stadtbewohner steigt.

Abwasserreinigung auf dem Dach

Neues dezentrales Abwassersystem. Auf 140 Quadratmetern, auf dem Dach des weltweit führenden Herstellers von Landwirtschaftsfahrzeugen, John Deere in Mannheim, klären ausgesuchte Pflanzen Industrieabwässer – ganz ohne chemische Zusätze und mit geringem Wartungsaufwand. Anstatt Dreckwasser in die zentrale Kläranlage zu leiten und dort nach großem Aufwand, einschließlich Chemieeinsatz, auf nimmer Wiedersehn in die Flüsse verschwinden zu lassen, versickert das Wasser vor Ort. Die Pflanzen säubern zudem die Luft und bieten Isolierschutz: Im Sommer ist es darunter um einige Grad kälter, im Winter etwas wärmer. Und: die Pflanzenanlage ist bis um die Hälfte billiger als eine herkömmliche, chemische Klärung - TAZ, 3.2.2011

Grüne Dächer

Bedecken Pflanzen ein Dach, senkt das die Temperatur um bis zu 18 Grad - SZ, 28.11.2017

Hitze in Europa durch Eismangel am Nordpol

In diesem Jahr ging das Eis so weit zurück, dass der Schiffskonzern Maersk erstmals ein großes Containerschiff durch die Nordostpassage geschickt hat. Statt über den Suezkanal fuhr die "Venta Maersk" aus dem russischen Wladiwostok ohne Eisbrecher durch das Beringmeer nach Sankt Petersburg - TAZ, 24.9.2018

Die Erde regenerieren

Durch Humusaufbau, enorm wichtig für Bodenfruchtbarkeit, sichere Ernten und gesunde Lebensmittel. Früher lag der natürliche Humusanteil noch bei 5 bis 10 Prozent, heute meist nur noch bei 1 bis 2 – fast schon Wüstenböden. Pro Hektar speichert 1 Prozent mehr Humus umgerechnet 100 Tonnen CO2 in Form von Kohlenstoff, 130.000 Liter Wasser sowie viele Nährstoffe. Ein jährlicher globaler Humusaufbau von nur 4 Promille reicht aus, um alle neuen CO2-Emissionen zu kompensieren - TAZ, 5.10.2018

Der Mann, der die Wüste aufhält

Alternativer Nobelpreis - Alleine im Niger mehr als sechs Millionen Hektar Wald aufgeforstet - TAZ, 24.9.2018 - Ein Vorbild für Europa!

Hochwasserkatastrophe in Süddeutschland - Moore wurden entwässert, mäandernde Bäche wurden begradigt, in denen kann das Wasser ungeheuer Fahrt aufnehmen uvm. - TAZ, 3.6.2016

Humus - Die vergessene Klima-Chance

Die Bodenbewirtschaftung muss stärker in den Klimaschutz einbezogen werden.


Prof. Dr. Ripl: CO2 ist der falsche Ansatz


Ozon, RBB, 2007
. Ein funktionierender Wasserhaus-
halt verhindert Austrocknung und Überhitzung. CO2 ist der falsche
Ansatz zur Lösung des Klima-Problems,
so Prof. W. Ripl

Ausführliche Information- ► Link



Studie über Bodenerosion weltweit - eine bodenlose Katastrophe. Baumpflanz- und Baumschutzprogramm gute Erfolge ► TAZ, 18.2.16

Bhutan - Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

querzeit.org, TAZ, 4.8.15

Die Wälder des alten Mannes
ZEITonline, 21.11.2012

Nach Prof. Wilhelm Ripl von Aquaterra ist eine wesentliche Ursache für den Mensch-gemachten Klimawandel die vom Menschen verursachte Austrocknung ganzer Regionen. Durch großflächige Bewirtschaftung des Bodens durch die Agro-Industrie - siehe Brandenburg- sowie durch die weltweite Ableitung von Abwasser in die Flüsse und damit ins Meer, anstatt das Wasser zu reinigen und in die Region zurückzuführen.

Prof. Dr. Wilhelm Ripl übt Kritik am Co2-Klimamodell



Trockenheit führt im Sommer zu starker Erhitzung. Man sieht das deutlich an Infrarot-Luftbildern über Brandenburgs ausgetrockneten Feldern. In Regionen mit Vegetation gibt es eine derartige Erhitzung nicht, weil Pflanzen Feuchtigkeit abgeben, die verdunstet und damit die Luft abkühlt. Prof. W. Ripls Ansatz zur Lösung des Klimawandels ist: Wasser in der Region halten und eine Bewirtschaftung, die möglichst viel Grün erhält. Die immer häufiger auftretenden Stürme entstehen durch Druck-Austausch zwischen unterschiedlich stark erhitzen Räumen.


Wüste in Ackerland verwandelt

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Film über Yacoubas Wirken

In der Sahelzone hat der Bauer Yacouba Sawadoga Hunderte Hektar Wüste in Ackerland verwandelt und 30 ha mit Wald begrünt.In seinem kleinen Raum hat er den Klimawandel rückgängig gemacht, der Grundwasserspiegel hat sich gehoben. ZEITonline, 29.11.2012